Verkauf Flächenlose

Die Reviere des Forstbezirkes Ulmer Alb bieten auch in der kommenden Saison wieder Flächenlose zum Kauf an. Über Umfang, Art und Ort der Verkäufe wird erst im Laufe des Herbstes/Winters entschieden. Wir werden ihnen an dieser Stelle nähere Informationen bereitstellen, sobald sie bekannt sind.

 

Bitte wenden Sie sich an: 0731-29879821

Der Forstbezirk Ulmer Alb stellt sich vor

Charakteristisch für den Forstbezirk Ulmer Alb mit seinen zehn Revieren und seiner Zentrale im Kloster Wiblingen sind seine vielfältigen Buchen-Mischwälder auf den Juragesteinsformationen der schwäbischen Alb. Die Donau bildet ab Marchtal die südliche Grenze des Forstbezirks, im Norden reicht er von Bad Ditzenbach bis Herbrechtingen an die bayerische Grenze.

 

Wirtschaftliches Rückgrat des Forstbetriebes sind Nadelhölzer für Bau und Konstruktion, Laubhölzer finden Verwendung für Furniere, Möbel und Zellstoff. Ein wesentlicher Teil geht als Brennholz an die örtliche Bevölkerung. Eine Besonderheit sind wertvolle Eichenbestände vor allem im Bereich zwischen Langenau und Sontheim a.d. Brenz. Ebenfalls eine Besonderheit sind Hangschluchtwälder in den Trockentälern der Alb.

 

Ein Netz von stillgelegten Flächen, die ausschließlich dem Naturschutz dienen, durchzieht die Wälder. Besonders erwähnenswert sind hierbei die Bannwälder (u.a. Rabensteig in dem die Nutzung bereits seit 1959 ruht).

 

Durch die enge Verzahnung mit Heideflächen an vielen Waldrändern bieten die Wälder Lebensraum für einige ganz besondere Arten. (Roter und schwarzer Apollofalter, blauschwarzer Eisvogel, Uhu, Waldeidechse, Lichtnelke u.v.m.).

 

Ein waldbauliches Schmankerl ist die Lonetal-Mehlbeere zu nennen, als einziges Vorkommen in Deutschland. 

 

Landschaftlich prägend sind die Taleinschnitte der Alb. Hier übernimmt der Wald die wichtige Bodenschutzfunktion. Ebenso dienen nahezu alle Waldflächen dem Trinkwasserschutz. 

 

An touristischen Highlights ist an erster Stelle sicherlich das UNESCO-Welterbegebiet Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb zu nennen. Teile des Forstbezirks liegen auch im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Ein ausgedehntes Rad- und Wanderwegnetz in den Wäldern runden das Bild ab. 

 

In den Wäldern des Forstbezirkes sind rund 200 Jäger:innen auf der Pirsch. Reh- und Wildschwein liefern hochwertige Nahrungsmittel für Privatkunden und Gastronomie. 

 

Nicht zuletzt bietet der Forstbezirk Ulmer Alb Arbeitsplätze für rund 70 Personen. Zudem bildet der Betrieb an den zwei Ausbildungsstellen in Ringingen und Mochental 16 Auszubildende im Beruf des Forstwirt:in aus. 

 

In Mochental befindet sich zudem einer von landesweit sieben forstlichen Fortbildungsstützpunkten. Hier finden Lehrgänge sowohl für betriebseigenes Personal, aber auch für Privatwaldbesitzende und Forstwirt:innen aus Privat- und Kommunalwald statt. 

 

Mit dem Waldjugendzeltplatz Bärental und als neuer waldpädagogischer Schwerpunkt werden im östlichen Landesteil Maßstäbe gesetzt.