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Drei Forstwirte, die mit ihren Arbeitsgeräten und in Schutzkleidung in den Wald laufen.Fabian Kollmann

Über uns

Die Staatswaldfläche im Forstbezirk Virngrund umfasst rund 18.000 Hektar und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Mittelalter befanden sich die Wälder des Virngrundes überwiegend im Besitz des damaligen Klosters Ellwangen und in der Gegend wurden nennenswerte Flächen zugunsten weiterer Besiedelung gerodet. Den Wald beanspruchte man außerdem für die Gewinnung von Harz, die Nutzung von Laub als Einstreu für das Vieh, sowie zur Herstellung von Holzkohle für regionale Hüttenwerke und die Saline Schwäbisch Hall. Aufgeforstet wurde dann meist mit Fichte und Kiefer. Die Namen zahlreicher alter Sägemühlen, die entweder noch in Betrieb sind oder schon längst nicht mehr existieren, deuten auf die große Bedeutung von Wald und Holz in der Umgebung hin. 

Heute wird der Wald im Virngrund nachhaltig bewirtschaftet. Das bedeutet, dass höchstens so viel Holz genutzt wird, wie in derselben Zeit nachwächst. Nach wie vor sind unsere Waldflächen geprägt von Nadelholz, auch weil Tannen-Buchenwälder mit Fichte hier der natürlichen Vegetation entsprechen. Jedoch nehmen die Laubholzanteile bereits seit Jahrzehnten stetig zu und tragen so zu einer Mischung aus verschiedensten Baumarten bei. Diese vielfältige Baumartenmischung soll unseren Wald klimastabil machen, sodass er langfristig all die wichtigen Funktionen für Mensch und Umwelt erfüllen kann.

Die vielfältigen Aufgaben im Forstbezirk werden durch insgesamt 68 Kolleginnen und Kollegen wahrgenommen. Neben der Zentrale in Ellwangen besteht er aus zehn Revieren, die für die Betreuung und Bewirtschaftung der Waldflächen vor Ort zuständig sind. 

An das Forstrevier Ellwanger Berge ist außerdem die Ausbildungsstelle Ellenberg angegliedert, in der sieben Auszubildende den Beruf des Forstwirtes lernen.

Mehr über das Berufsbild und die Ausbildungsmöglichkeiten bei ForstBW erfahren Sie hier.