ForstBW erhält als erster Landesbetrieb das Gemeinwohl-Ökonomie-Zertifikat

Von links nach rechts: Herren Reining und Reger, der Abegordnete Reinhold Pix, Minister Peter Hauk, von der GWÖ-Geschäftsstelle Frau Walchner und Herr Fellmeth, Herr Frieder Kurtz vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und der Abgeordnete Dr. Patrick Rapp Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

30.09.2020 - Ende September war es soweit – ForstBW wurde im Stuttgarter Landtag das Gemeinwohl-Ökonomie-Zertifikat überreicht. Damit ist es nun offiziell, ForstBW ist als erster Landesbetrieb in Baden-Württemberg Gemeinwohl-zertifiziert.

 

Diese Bilanz ist ein neuartiger Ansatz, um die betriebliche Gemeinwohl-Leistung für die zentralen gesellschaftlichen Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz sowie Mitentscheidung zu untersuchen und zu bewerten. Diese Werte wurden von der Bürgerschaftlichen Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ e.V.) erarbeitet. Eine Bewegung, die sich seit 2010 der Vision einer Wirtschaft im Einklang mit ethischen Werten widmet.

 

In dieser Dokumentation beschreibt ForstBW ausführlich seine Gemeinwohl-Orientierung. Darunter werden Themen, wie zum Beispiel die ökologische Nachhaltigkeit in der Zulieferkette oder auch die Menschenwürde am Arbeitsplatz betrachtet und erläutert.

 

Das externe Audit bescheinigt ForstBW mit einem Gesamtergebnis von 577 Punkten eine sehr gute Leistung. Der Landesbetrieb darf sich als „Erfahrenes Gemeinwohl-Unternehmen“ einstufen. 

 

Mithilfe der Gemeinwohl-Bilanz ist es nun möglich die Gemeinwohlorientierung von ForstBW bei der Bewirtschaftung des Staatswaldes transparent und vergleichbar sowie für die Gesellschaft systematisiert vorzustellen. Außerdem gilt sie als Ansporn sich in Sachen Gemeinwohl stetig weiterzuentwickeln. 

 

Weitere Informationen zur Gemeinwohl Bilanz von ForstBW finden Sie hier.