Waldpädagogik

Teil einer verantwortungsbewussten Umwelterziehung
Einmal erleben ist besser als 100 mal hören


 

Die Waldpädagogik im Sinne von Erleben und Entdecken eignet sich besonders für eine verantwortungsvolle Umwelterziehung unserer Kinder. Den Kindern wird die Bedeutung des Waldes - unseres heute noch natürlichsten Ökosystems - durch praktisches und spielerisches Erleben und Lernen im Wald aufgezeigt und damit das Problembewusstsein für unsere Umwelt schlechthin gefördert.

In der Waldpädagogik soll der Wald mit allen Sinnen erlebt und erfahren und damit bei den Kindern ein emotionaler Bezug zum Wald entwickelt werden. Denn der Mensch schützt nur, was er schätzt!
Schon seit den 50er Jahren besteht deshalb im Regierungsbezirk Tübingen zwischen Lehrern und Forstleuten eine enge Zusammenarbeit, seit 1994 werden gemeinsame Fortbildungen für Lehrer und Förster angeboten, denn die Arbeit mit Multiplikatoren ist entscheidend für den Erfolg der Bemühungen, Kinder und Jugendliche an das Ökosystem Wald heranzuführen.

Allen forstlichen Anstrengungen zum Trotz können jährlich nur ca. 5% der 1,1 Mio. Schüler mit Führungen und Veranstaltungen erreicht werden. Bei einer 10jährigen Schulzeit kann somit nur die Hälfte der Schüler in den Genuss einer waldpädagogischen Veranstaltung kommen. Um diesen Anteil zu steigern, setzt die Abteilung Forstdirektion des Regierungspräsidium Tübingen ihren Schwerpunkt speziell auf die Fortbildung der Lehrer als Multiplikatoren.

Der Erfolg bei unserer Zielgruppe - Kindern und Jugendlichen - stärkt uns bei dieser Einstellung.