Wem gehört der Wald?

Haben Sie sich diese Frage auch schon mal gestellt, während Sie durch den Wald spaziert sind?

 

Die Antwort auf diese Frage ist für ForstBW fast noch interessanter, als für die, die den Wald besuchen – regelt sie doch die direkten Zuständigkeiten im Rahmen unserer Tätigkeiten für den Wald in Baden-Württemberg.


Den Waldbesitz in Baden-Württemberg teilen sich Körperschaften — hier vor allem Kommunen — private Personen und der Staat.

40% des Waldes befinden sich im Besitz von Körperschaften, knapp 36% sind in privater Hand und fast 24% sind sogenannter Staatswald und gehören dem Land Baden-Württemberg, dazu kommen 0,5% Wald im Bundeseigentum.


Städte und Gemeinden besitzen folglich den größten Anteil der Waldfläche. Im Durchschnitt verfügt jede der 1101 Gemeinden des Landes über rund 500 Hektar Wald. Den zweitgrößten Anteil besitzen rund 260000 Privatleute, die sich teilweise in forstlichen Zusammenschlüssen organisieren.


Über den größten Waldbesitz wacht das Land Baden-Württemberg mit fast 324.000 ha. Die gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung des Staatswaldes erfolgt als Landesbetrieb ForstBW durch die Land- und Stadtkreise.


Der Wald und die nachhaltige Sicherung all seiner Funktionen stehen bei uns im Vordergrund - unabhängig davon, wem der Wald gehört. Wir verstehen uns als Fachleute für das Thema Wald und beraten und betreuen all die Waldbesitzenden, die auf ihren Flächen auch ‚Zukunft schaffen‘ wollen.