NaWaRo - Nachwachsende Rohstoffe

Als nachwachsende Rohstoffe bezeichnet man organische Rohstoffe, die aus land- und forstwirtschaftlicher Produktion stammen und für Anwendungsbereiche außerhalb der Nahrungs- und Futtermittelbereitstellung genutzt werden.


Historisch betrachtet besaßen Rohstoffe tierischer und pflanzlicher Herkunft bereits lange vor der Begriffsschöpfung eine tragende Rolle. Erst der industrielle Einsatz fossiler Energieträger ließ die pflanzlichen und tierischen Rohstoffe in den Hintergrund treten.

 

Heute - vor dem Hintergrund des Klimawandels und knapper werdender Öl-, Gas- und Kohlevorkommen - wird den nachwachsenden Rohstoffen wieder große Aufmerksamkeit geschenkt.  Nachhaltigkeit und eine ausgelichene CO²-Bilanz stehen im Vordergrund der Betrachtungen. 

 

Biokraftstoffe, Wärmegewinnung und der Einsatz von Ersatzstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen und Abfallprodukten werden intensiv erforscht und gefördert.

Parallel dazu steigt weltweit der Bedarf an Nahrungsmitteln. Die Konkurrenz der NaWaRos zum Nahrungsmittelanbau wird kritisch betrachtet.     

 

Holz nutzt der Mensch seit Jahrtausenden als nachwachsenden Rohstoff in vielfältigster Weise. Er zeichnet sich durch eine besonders umweltfreundliche Produktion und sehr geringen Energieverbrauch von der Gewinnung bis hin zur Verarbeitung aus. Wird heimisches Holz vor Ort weiterverarbeitet, ist bei kurzen Transportwegen die Ökobilanz unschlagbar günstig. Aus ökologischer Sicht ist Holz vielen anderen Bau-, Werk- und Brennstoffen weit überlegen.