Waldeigentum, oder – wem gehört der Wald?

Wem gehört er denn nun, der Wald? Ein Teil gehört dem Staat, ein anderer Teil den Kommunen und ein nicht ganz unerheblicher Teil des Waldbesitzes ist in privater Hand. Genauere Angaben hierzu finden Sie im Abschnitt ‚Zahlenwunder‘. Während die Besitzverteilung der Staats- und Kommunalwälder im Lauf der Zeit relativ gleich geblieben ist, haben sich die Besitzstrukturen im Privatwald stark gewandelt.


In früheren Zeiten war der private, bürgerliche Waldbesitz nahezu untrennbar an landwirtschaftliche Betriebe gekoppelt, die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen erfolgte im (jahreszeitlichen) Wechsel. Ein Strukturwandel in der Landwirtschaft hat das Bild jedoch verändert. Die Zahl landwirtschaftlicher Betriebe geht drastisch zurück, immer weniger Wald ist unmittelbar mit der Landwirtschaft verknüpft. Die Zahl sogenannter ‚urbaner‘ Waldbesitzender – ohne direkten Bezug zum Wald – steigt, ebenso wie die Zahl kleiner und kleinster Privatwaldbesitze, beispielsweise im Südschwarzwald.

ForstBW koopreriert – unabhängig von der Waldbesitzgröße – mit allen Waldbesitzarten und unterstützt, wo möglich bei der Bewirtschaftung der Wälder, damit die Funktionen des Waldes im ganzen Land langfristig erhalten bleiben.