Entdeckungstour mit allen Sinnen

Ist das Reh die Frau vom Hirsch? Hand aufs Herz – können Sie diese Frage auf Anhieb beantworten?

 

In Zeiten, in denen Stadtkinder Kühe lila malen und sie kaum noch einen Uhu von einem Spatz zu unterscheiden wissen und Wald oft nur noch als Kulisse für langweilige Sonntagsspaziergänge empfinden, gehen die Forstleute in die Informationsoffensive.


Schon früh haben Forstleute begonnen, ihren Arbeitsplatz bei Waldführungen und Waldtagen vorzustellen und zu erklären. Allerdings haben sich im Laufe der Zeit die methodisch-didaktischen Grundlagen weiterentwickelt: weg von der reinen Wissensvermittlung, hin zum hautnahen Kontakt mit dem Wald und dem Erleben mit allen Sinnen. Denn das allgemeine Naturwissen ist zunehmend theoretisch und weit von Naturerlebnis und eigener Erfahrung entfernt. Daher steht bei der heutigen Waldpädagogik im Vordergrund, den Wald und seine Phänomene ‚begreifbar‘ zu machen – ganz nach dem Motto: ‚Einmal erleben ist besser als hundert Mal hören‘.

 

Übrigens ist die Waldpädagogik seit 1995 als gesetzliche Aufgabe von ForstBW im Landeswaldgesetz verankert. Sie dürfen sich also auf unseren Auftrag berufen und jederzeit mit unseren kompetenten Fachleuten vor Ort Kontakt aufnehmen. Bei einer unserer nächsten Umweltpädagogik-Veranstaltungen beantworten wir Ihnen dann auch gerne die Frage nach der ‚Ehe von Reh und Hirsch‘.