Produktionsstätte & Oase der Erholung

Ein Widerspruch in sich? Für viele Produktionsstätten ja, aber nicht so in den Wäldern Baden-Württembergs. Oder kennen Sie ein anderes Unternehmen, in das Tag für Tag rund zwei Millionen betriebsfremde Menschen kommen, um sich zu erholen?

 

Repräsentative Umfragen in Großstädten haben ergeben, dass der Wald der am häufigsten genutzte Erholungsraum ist. Der Wald wird folglich häufiger besucht als Sporthallen, Parks oder Bäder. Mehr und mehr Menschen gönnen sich täglich einen Waldbesuch. Heute kommen 60 Prozent mehr Radfahrer als vor 30 Jahren, und die Zahl der Läufer hat um 15 Prozent zugenommen.

 

Und das Recht auf Betreten des Waldes ist sogar gesetzlich verbrieft: in
§37 des Landeswaldgesetzes heißt es: „Jeder darf den Wald zum Zwecke der Erholung betreten.“

Dass das System Wald dabei intakt bleibt, ist nicht selbstverständlich: ForstBW und all die anderen Waldbesitzenden übernehmen stillschweigend die soziale und ökonomische Verantwortung dafür. Sie nehmen es in Kauf, dass sie für den Bau von Schildern, Bänken und Wegen oder die Müllbeseitigung selbst aufkommen müssen.


Jährlich insgesamt 24 Millionen Euro, das sind 17 Euro pro Hektar Waldfläche, finanzieren Baden-Württembergs Waldbesitzende aus dem Erlös ihrer Holzverkäufe für die Pflege des Waldes als Erholungsraum. 

 

...damit Sie sich heute und morgen in 'Ihrem' Wald wohlfühlen, während nebenan die Produktion unbemerkt weiterläuft.