Vielfalt ist Trumpf!

Unzählige Arten von Tieren und Pflanzen leben im Wald. Sie alle haben ihren festen Platz im Ökosystem. Der Erhalt dieser biologischen Vielfalt – in der Fachsprache ‚Biodiversität‘ genannt – ist das Ziele aller Naturschutz-Maßnahmen im Wald.


ForstBW setzt auf zwei Konzepte, die auf der gesamten Waldfläche wirken:

  • Das Konzept 'Naturnahe Waldwirtschaft' setzt auf den Grundsatz, mit der Natur im Team zu wirtschaften. Denn nur mit und nicht gegen die Natur lassen sich alle Waldfunktionen nachhaltig und zukunftssicher bereitstellen. Ausgangspunkt bilden dabei immer ökologisch und physikalisch stabile Wälder, die an standörtlichen Grundlagen ausgerichtet sind und deren Hauptbaumarten sich an den entsprechenden Naturwaldgesellschaften orientieren.
  • Das aktuelle Alt- und Totholzkonzept geht darüber hinaus. Es setzt auf einen punktuellen Verzicht wirtschaftlicher Nutzung. Mit einzelnen Habitatbäumen und Gruppen wird bedrohten Arten innerhalb des Wirtschaftswaldes Schutz- und Lebensraum bereitgestellt und zu deren langfristigem Erhalt beigetragen.
    Das Konzept ist ein Lösungsansatz mit Vorbildcharakter im Konflikt zwischen einer geregelten und sicheren Waldbewirtschaftung sowie den Erfordernissen des Naturschutzes.