Was sind Waldkindergärten?

Im Land gibt es über 100 Waldkindergärten, die von ForstBW durch Beratung und Zusammenarbeit unterstützt werden. Die Kleinkinder werden hier im Sommer wie im Winter bei Wind und Wetter im Freien von ihren Erziehern und Erzieherinnen betreut.

Nach dänischem Vorbild wird unter dem Begriff Waldkindergarten eine Form der Kleinkinderbetreuung verstanden, die im Unterschied zum Regelkindergarten im Sommer wie im Winter bei Sonne, Wind und Wetter draußen im Wald stattfindet. Lediglich bei extremer Witterung wird ein Schutzraum aufgesucht.

 

Warum Waldkindergärten?

Waldkindergärten bieten den Kindern ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit, Möglichkeiten zum Entdecken und Erkunden und eine unmittelbare Begegnung mit der Natur. Sie steuern somit der zunehmenden Naturentfremdung entgegen und bieten ein Gegengewicht zu den "Erlebnissen" über Fernsehen, Video und Computer.

 


Warum im Wald?

Wald ist der flächenhaft vorherrschende und in seiner Bedeutung für den Menschen vielfältigste, naturnahe Lebensraum unserer Landschaft. Er bietet aufgrund seines Strukturreichtums ein schier unerschöpfliches Reservoir an Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken und Lernen. Zudem bietet er - anders als das freie Feld- Schutz vor Sonne, Wind und Regen.

 

Wer leitet den Waldkindergarten?

Ein Waldkindergarten wird durch eine regulär ausgebildete und staatlich anerkannte Erzieherin geleitet. Die Erzieherin animiert die Kinder wie im Regelkindergarten zum Spielen, Basteln Erzählen, beaufsichtigt sie, führt Sing- und Kreisspiele durch, erzählt Geschichten und Märchen, sorgt für die Frühstückspause und die Hygiene usw. Sie wird bei ihrer Arbeit durch eine weitere Erzieherin oder helfende Mütter unterstützt.

 

Was kostet der Waldkindergarten?

Die Beiträge für den Waldkindergarten richten sich in der Regel nach den Sätzen für den Regelkindergarten.

 

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