Das Kartellverfahren des Bundeskartellamtes

Im Rahmen des Kartellverfahrens zur gemeinsamen Holzvermarktung gegen das Land Baden-Württemberg, hat das Bundeskartellamt dem Land die gemeinsame Holzvermarktung weitgehend untersagt. Das Land Baden-Württemberg wird gegen diesen Beschluss rechtlich vorgehen.
In der Übergangsphase bis zur verbindlichen Klärung durch Gerichtsentscheid sieht sich das Land gezwungen die Kernforderung des Bundeskartellamtes hinsichtlich der Trennung des Holzverkaufs jedoch in der Art umgesetzt, als das die unteren Forstbehörden der Landkreise sowie der Fachbereich Holzvermarktung am Regierungspräsidium Tübingen keinen gemeinsamen Verkauf von Nadelstammholz aus dem Staatswald, Kommunalwald und Privatwald für Waldbesitzende mit einer forstlichen Betriebsfläche über 100 ha mehr durchführen.

 

Kommunale und private Waldbesitzende, die ihr Holz verkaufen möchten, wenden sich bitte an ihre zuständige untere Forstbehörde bei den Landratsämtern, die Ihnen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung stehen.