Förster und Lehrer arbeiten zusammen

Lange Zeit bevor die Waldpädagogik als gesetzlicher Auftrag im Landeswaldgesetz festgeschrieben wurde, engagierten sich Forstleute in diesem Bereich, insbesondere durch Führungen, in denen fachliche Kenntnisse vermittelt werden sollten. Die beispielhafte Zusammenarbeit von Lehrern und Förstern reicht zurück bis in die 50er Jahre und wurde stets vertieft und weiterentwickelt.


Daraus sind beispielsweise 105 Schulwälder mit rund 280 ha Fläche entstanden: Die Idee des Schulwaldes ist, dass Schüler ‚ihr‘ Waldstück unter Anleitung der zuständigen unteren Forstbehörde und dem Förster betreuen und einen Großteil der Betriebsarbeiten selbst durchführen. Durch die praktische Arbeit, Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge und durch die Identifikation mit ‚ihrem‘ Wald, lernen die Schüler den Wald und damit ihre Umwelt als schützenswertes Gut zu schätzen und zu erhalten.

In den gemeinsamen Projekten ist das Ziel, sowohl den Schülern, als auch den Pädagogen Kenntnisse über die Zusammenhänge, Funktionen und Leistungen des Waldes zu vermitteln, sie aktiv für das Thema zu begeistern und somit zum Schutz dieses besonderen Naturguts zu sensibilisieren.

Im Vorfeld geplanter Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen des Fortbildungsangebotes von ForstBW zu informieren, oder sich Arbeitsmaterialien aus unserer Infothek zu bestellen.